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Selbsthilfegruppe Rhein-Main Offenbach

Die Kontaktstelle für alle Betroffenen und deren Angehörige im Großraum Offenbach.
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Archiv 2024


(242) 01.02.2024 18:00: Kostenübernahme PSMA-PET CT und zwei Vorträge zur Auswahl

16 Teilnehmer, darunter eine Dame.
Moderator: Axel Schneider
Thema: Kostenübernahme PSMA-PET CT und zwei Vorträge zur Auswahl

ACHTUNG! Info zur Kostenübernahme bei PSMA-PET-CT ist unten angehängt!!!

Da in unserer Gruppe immer wieder aufs Neue die Diskussion über die Kostenübernahme eines PSMA-PET CT durch die Krankenkassen aufkommt, haben wir in der Gruppe eine Informations-E-Mail diskutiert, die ich von offizieller Seite zu diesem Thema vom Landesverband bekommen habe. Hierzu werden weitere Informationen auf unserer Homepage zu finden sein.

Zudem sahen wir teilweise folgenden Vortrag: Welche Therapie für wen: Aktive Überwachung, fokale Therapie, Bestrahlung oder Operation
Vortragender: PD Dr. med. J. Bründl

Hier die Info zur Kostenübernahme:
Titel: Übername Kosten PSMA PET-CT
„Durch Beschluss des G-BA in 2021 ist die PSMA-PET/CET Untersuchung ohne Zuzahlung des Patienten möglich“, erläutert der Bund Deutscher Nuklearmediziner (BDN) Vorsitzende.
Die PSMA-PET/CT wird von zahlreichen Universitätskliniken und einigen niedergelassenen Nuklearmedizinern angeboten, die sich an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) für urologische Tumoren beteiligen.

Bei der ASV handelt es sich um interdisziplinäre Teams aus niedergelassenen Ärzten, die sich auf die Behandlung seltener oder schwerer Erkrankungen spezialisiert haben.
Ärzte-Teams findet man über die ASV-Servicestelle (https://www.asv-servicestelle.de/home/asv-verzeichnis) In der Suchmatrix müssen folgende Infos eingegeben werden, welche durch eine hinterlegte Liste unterstützt werden:

Leistungsbereich: Urologische Tumore
Fachgruppe: 67 FA Urologie
PLZ:
Umkreis in km:


Patienten, deren Prostatakrebs behandelt worden ist und die den Verdacht auf einen Rückfall mit einem PSMA-PET überprüfen lassen wollen, benötigen eine Überweisung vom Urologen.
Empfehlenswert ist unter Umständen eine kurze zusätzliche Begründung.
Generelle Info der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur ASV sind abgelegt hier https://www.kbv.de/html/33677.php
Die Beschreibung der ASV in Hessen ist in der Anlage und hier im Anschluss ist eine zusammenfassende Patienteninfo des G-BA zur ASV.

Patienteninformation zur Ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) – Was ist das? Die ASV ist ein Angebot für Patientinnen und Patienten mit bestimmten seltenen oder sehr komple­xen Krankheiten mit dem Ziel, deren Versorgung zu verbessern. Das Angebot wird von der gesetzli­chen Krankenversicherung getragen. In der ASV arbeiten Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen in einem Team zusammen, um gemeinsam und koordiniert die medizinische Versorgung zu übernehmen. Alle Teammitglieder haben den Nachweis erbracht, dass sie für die Behandlung der jeweiligen Erkrankung besonders qualifiziert sind und bereits viele Patientinnen und Patienten mit dieser Krankheit behandelt haben. Das ASV-Team stellt sicher, dass alle erforderlichen und im Rahmen der ASV erbringbaren Unter­suchungen und Behandlungen bei Bedarf verfügbar sind. Wenn nötig, können auch nichtärztliche Berufsgruppen und soziale Dienste hinzugezogen werden. Eine ASV wird entweder von Krankenhäusern oder niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten oder beiden gemeinsam angeboten. Der Umfang des – krankheitsspezifisch festgelegten – diagnos­tischen und therapeutischen Leistungsangebots ist unabhängig vom Ort jeweils der gleiche. Zudem gelten die gleichen Anforderungen an die fachlichen Kompetenzen des ASV-Teams und die apparati­ve Ausstattung.

Was umfasst die Versorgung in der ASV?
Die Versorgung in der ASV betrifft immer nur die Erkrankung, auf deren Behandlung das jeweilige ASV-Team spezialisiert ist. Auch Beschwerden, die in direktem Zusammenhang mit der Behandlung in der ASV stehen (Therapienebenwirkungen, Komplikationen und akute unerwünschte Behand­lungsfolgen), werden dort behandelt. Eine darüber hinausgehende medizinische Versorgung erfolgt außerhalb der ASV in den gewohnten Strukturen.

Wie bekomme ich Zugang zur ASV?
Für die medizinische Versorgung in der ASV ist in der Regel eine Überweisung notwendig. Der über­weisende Haus- bzw. Facharzt wird Rücksprache mit einem in Frage kommenden ASV-Team halten und gegebenenfalls einen ersten Termin vereinbaren. Eine ASV kann zudem von einer Krankenhaus­ärztin oder einem Krankenhausarzt am Ende eines Krankenhaushausaufenthaltes veranlasst werden.

Darf man sein ASV-Team frei wählen?
Grundsätzlich ja, auch ein Wechsel während einer bereits begonnenen ASV-Betreuung ist möglich. Die Wahlmöglichkeit kann aber dadurch eingeschränkt sein, dass es keine weiteren ASV-Teams für die betreffende Erkrankung in der Nähe gibt.

Wer ist in dem ASV-Team mein Ansprechpartner und wer entscheidet? Das ASV-Team wird von einer Fachärztin oder einem Facharzt des Krankenhauses oder einer Praxis geleitet. Gemeinsam mit weiteren Fachärztinnen und Fachärzten, die für die Behandlung der jewei­ligen Erkrankung notwendig sind, bilden sie das Kernteam. Sofern medizinisch erforderlich, werden vom Kernteam weitere Fachärztinnen und Fachärzte oder auch Psychotherapeutinnen und Psycho­therapeuten hinzugezogen. Bei Bedarf ist eine Sprechstunde mit dem ganzen Kernteam möglich.

Erster Ansprechpartner für die Patientin und den Patienten ist die fachärztliche Teamleitung. Die Teamleitung koordiniert die Behandlung, sorgt für eine fachübergreifende Abstimmung der Teammit­glieder und stellt eine Übersicht der beteiligten Fachärztinnen und Fachärzte zur Verfügung. Ent­scheiden Patientinnen und Patienten sich für das Versorgungsangebot, erklären sie sich bereit, die Ärztinnen und Ärzte des ASV-Teams zu konsultieren.

In die Entscheidungsfindung zu den einzelnen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen werden die Patientinnen und Patienten umfassend eingebunden. Deshalb sollten sie ihre Fragen wie auch etwaige krankheitsbezogene Beobachtungen vorab notieren und alle Unterlagen, die sie im Rahmen der ASV erhalten, gut aufbewahren. Unzufriedenheiten mit der Behandlung sollten den jeweils durchführenden Ärztinnen und Ärzten oder der Teamleitung bei der nächsten Gelegenheit rückgemeldet werden. Und wenn Patientinnen und Patienten zufrieden sind, ist dies auch eine wichtige Information für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.

Welche zusätzlichen Unterstützungsangebote gibt es?
Das ASV-Team informiert über Angebote, die beim täglichen Umgang mit der Erkrankung hilfreich sein können. Hierzu zählen zum Beispiel Angebote von Selbsthilfeorganisationen, sozialen Diensten und nichtärztlichen Berufsgruppen.

Wie lange dauert die Behandlung in der ASV?
Das ist sehr unterschiedlich und hängt von der Art der Erkrankung und der notwendigen Therapie ab. Es kann sein, dass die Untersuchungen Klarheit zur genauen Diagnose schaffen und die weitere medizinische Versorgung dann wieder außerhalb der ASV erfolgt. Oder es kann erforderlich sein, dass die Behandlung durch das ASV-Team über mehrere Monate oder Jahre weitergeführt wird. Die Patientinnen und Patienten können sich jederzeit dafür entscheiden, ihre Behandlung außerhalb der ASV in den gewohnten Strukturen der üblichen fachärztlichen Versorgung fortzuführen.

Was passiert bei Beendigung der ASV?
Zum Abschluss der Behandlung in der ASV erhalten die Patientinnen und Patienten eine schriftli­che Information über die Ergebnisse der Behandlung und das weitere Vorgehen. Patientinnen und Patienten sollten darauf achten, dass sie diese Information vor oder bei ihrem letzten Besuch beim ASV-Team oder direkt im Anschluss erhalten. Und sie können jederzeit nachfragen, wenn sie etwas noch nicht verstanden haben.
Die weiterbehandelnden Ärztinnen und Ärzte werden über die bisherigen Maßnahmen und Therapien und über die notwendigen weiteren Behandlungsschritte informiert.

(243) 07.03.2024

17 Teilnehmer, darunter eine Dame.
Moderator: Axel Schneider
Referent: Wolfgang Rüth - Leiter SHG Uniklinikum Frankfurt
Thema: Ernährungstips und -hinweise bei Prostatakrebs
Wolfgang Rüth wird zum Thema Ernährungstipps und -hinweisen bei Prostatakrebs referieren.

(244) 04.04.2024

Sana-Klinikum, Pavillon N, Holzgebäude
Moderator: Axel Schneider
Referent: PD Dr. Jonas Heitmann - Online-Veranstaltung vom 14.03.2024
Thema: Immuntherapie beim Prostatakarzinom - zwei frühe klinische Studien als Option

Wir werden uns eine Online-Veranstaltung anschauen, die am 14.03.2024 stattfand. Es spricht PD Dr. Jonas Heitmann zum Thema

Immuntherapie beim Prostatakarzinom - zwei frühe klinische Studien als Option.

Zudem werden wir eine Internetseite des BPS durchgehen, auf der Seminare und Vorträge angeboten werden, die für Betroffene - ganz gleich, in welcher Situation - hilfreich und informativ sein können.

(245) 02.05.2024

13 Teilnehmer.
Moderator: Axel Schneider
Thema: Medikamentöse und lokale Therapien beim fortgeschrittenen PK

Wir haben uns mit einem Beitrag im BPS-Magazin beschäftigt. Darin ging es um eine Übersicht über medikamentöse und lokale Therapien beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom.
Daraus entwickelten sich lebhafte Diskussionen.
Ferner wurde angekündigt, dass das nächste Treffen im Krankenhaus Nordwest, Frankfurt, stattfindet. Dort werden wir zwei sehr interessante Vorträge hören.

(246) 06.06.2024: EIN GANZ BESONDERES TREFFEN

44 Teilnehmer, darunter 5 Damen.
Moderator: Axel Schneider
Referent: Zwei Referentinnen: Frau Prof. Jäger und Frau Prof. Peters, beide Krankenha
Thema: Themenbereiche aus der Onkologie und der Urologie

Es war eine vielfache Premiere:
Wir haben uns zum ersten Mal im Krankenhaus Nordwest getroffen. Zu diesem Termin hatten wir auch die SHG Uniklinik Frankfurt und die SHG Wiesbaden und Umgebung eingeladen.
Wir haben zwei hoch interessante Vorträge gehört, zu denen wir vorab an die Referentinnen Fragen zu Themenbereichen stellen konnten, über die wir gerne mehr erfahren wollten.

Frau Prof. Dr. Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest, erklärte für uns alle sehr anschaulich und verständlich die Immuntherapie beim Prostatakarzinom. Sie erläuterte deren Entwicklung und Zusammenhänge und stellte anhand von Statistiken und medizinischen Bildern die Prozesse und Ergebnisse dieser Therapieform dar.

Anschließend hörten wir den Vortrag von Frau Prof. Inga Peters, Chefärztin der Klinik für Urologie am Krankenhaus Nordwest, bei dem sie auf die von uns zuvor gestellten Fragen im Detail einging und unsere Fragen sehr klar und verständlich beantwortete, zum Beispiel zur Da Vinci-OP mit einer Öffnung anstelle von sechs im Bauchraum.

Im Anschluss an jeden Vortrag gab es eine Fragerunde, die sehr ausführlich und lebhaft genutzt wurde.

Die Teilnehmenden waren begeistert von diesem Treffen und haben extrem positiv auf die Vorträge reagiert.

Frau Prof. Peters händigte an die Gruppenleiter Wolfgang Rüth und Axel Schneider einen Flyer aus, in dem es um eine Studie mit Namen "ARASAFE" geht. Eine PDF dieses Flyers liegt unter dem Menüpunkt "

Gruppentreffen

wir treffen uns jeden ersten Donnerstag im Monat ab 18:00 Uhr. Im Januar und August finden keine Treffen statt.

Treffpunkt

SANA-Klinikum Offenbach zertifiziertes PK-Zentrum